Die Geburt der Mutter

Berührung – von innen und außen. Beides fremd und dennoch vertraut, angenehm, aufregend.
Fremdes und Vertrautes verschwimmen und werden Teil von mir, nichts lässt sich planen und kontrollieren. Werde ich einfach loslassen zu können? Vertrauen, dass es gut ist, gut sein darf. Das Leben wird eine neue Gestalt annehmen, so wie auch mein Körper schon jetzt anders ge-staltet ist. Ich atme. 
Mit all dem Neuen geht ein Abschied einher, ein Abschied von Gefühlen, von Leidenschaften, vielleicht auch von manchen Ängsten und Unsicherheiten. Wer werde ich sein? Als Mensch und Mutter? Als Kontinuum, von allem, was war – und dennoch mit einem großen Neubeginn.  Es wächst und blüht. Berührung auf und in mir. Ich atme.

Ein Kommentar bei „Die Geburt der Mutter“

  1. Wieder eine wunderbare Arbeit…

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